Advent Advent ein Lichtlein brennt- erst eins, dann zwei, dann drei und schon sind wir wieder in Deu

Unglaublich aber war Woche 16 von 16 hat tatsächlich begonnen. Vier Stunden auf einer wohl ziemlich luxuriösen Riesen Auto Fähre von Picton nach Wellington wurden einfacher gemeistert, als so manche vorherige fährenfahrt in Asien. Dies war auch unsere letzte Fähre auf dieser reise ...wie so einiges andere noch. Bei jeder Kleinigkeit wurde betont dass er das alles nochmal genießen sollen, denn so schnell wie die gesamte zeit um gegangen ist, der Countdown läuft und die verbleibenden Tage ließen nicht auf sich warten. Relativ spät kamen wir Sonntag Abend in Wellington an und es wurde richtig schwer einen Schlafplatz für uns und unseren Camper zu finden. Der einzige zentrale Hafen Campingplatz war ausgebucht und so blieb uns erstmal nicht anderes übrig als ziellos durch die Stadt zu fahren. Doch leider erfolglos, also entschieden wir bei einem Sub, dass es das beste wäre wenn wir die Stadt einfach hinter uns lassen und schon einmal weiter ins Landesinnere fahren um dort etwas zu finden. Langsam Wurde es auch dunkel und de wind der dort wehte war auch richtig krass - wir waren froh dass wir zwischendurch nicht abgehoben sind :D eine halbe Stunde später fanden wir einer zwar teurere Übernachtungsmöglichkeit als geplant aber schnell schliefen wir nach ein paar Minuten Fernsehen schauen im Communityroom des 'MotorInn' in unserem Camper ein. Der nächste Tag bestand hauptsächlich aus ... Autofahren und lautem mitsingen der dauerhaft spielenden iPod Musik bei uns. (Generell waren wir schon so ein kleiner Partybus zwischendurch.) ja es ging also einmal mitten quer über / durch die Nordinsel Neuseelands und nach 5 Stunden fahren erreichten wir den ersten stop und Campingplatz in Turangi, einem Ort direkt in der Mitte der Insel an dem einzigen riesigen Lake Taupo. Während der Fahrt stoppten wir kurz in einem kleinen Ort, was wir zufällig entschieden. Lange blieben wir da nicht, denn irgendwie kamen uns die Menschen dort alle ein wenig Creepy vor und schnell düsten wir weg aus Gangstertown. Der Campingplatz war auch ein wenig schwer zu finden aber nach bereits 12 Tagen fahren waren wir schon ganz geübt im Schilder lesen und verstehen. Ansonsten hilft halt immer der gesunde Menschenverstand am 11 genossen wir ein Müsli Frühstück am schwimmenden Bächlein des Campingplatzes mal ohne diese nervigen Sandflies zum Glück und dann ging die Tour weiter. 4 Stunden später trafen wir in Rotorua, einer echt Süßen Stadt nach einer ausgiebigen WLAN Session den Keno. Keno ist ein Freund von Jule aus Hamlen und hat mit ihr zusammen Abi gemacht. Der hatte nämlich die Ehre mit uns weiter zu reisen bis nach Auckland. Keno macht ein Jahr work and Travel in NZ und hat jetzt Ferien und weil wir noch einen Platz im Camper frei hatten und die Routen sich überschneideten passte das ganz gut. Mit Keno aßen wir erstmal zu Mittag in einem französischen Café und dann besuchten wir den Schwefelpark. Das war einerseits echt cool Aber auch eine stinkende Angelegenheit . Nachdem lu eine Dusche gefunden hatte und sich wieder wohl fühlte ( ja die Camping duschen sind nicht immer vorhanden ) ging es schnell noch einkaufen und dann auf die Suche nach dem nächsten Campingplatz. Der war echt Tricky zu finden und 30 Minuten wurden sicherlich unnötig herumgeirrt, aber perfekt zum Knallpinken Sonnenuntergang sahen wir dann endlich das Schild zum ' scenic ' Campingplatz. Der lag auch direkt an einem See und mit unseren Campernachbarn ( zwei Jungs aus Baden- Württemberg ) hatten wir dann noch nette Unterhaltungen bis der Mond schon lange am Himmel stand. Der Campwärter erzählte uns vorher etwas von leuchtenden Höhlen und das wollten wir alle nicht verpassen ein kurzer Weg am Wasser entlang führte zu steinhöhlen wo ganz viele kleine leuchtende Punkte an der Decke hingen. Das war echt schön, und erinnerte an einen klaren Sternenhimmel. Das waren so kleine Würmchen die da an der Decke klebten und am Ende leuchten. Ohne Taschenlampe an , echt schön. Am nächsten morgen überraschte uns Keno, der schon ganz motiviert morgens im der schwimmen war und nachdem das Zelt von Keno abgebaut war, wurde gefrühstückt. Zurück in Rotorua wurde nochmal das WLAN ausgenutzt, bevor es weiter in den Norden ging In Richtung Tauranga ( ja die Städtenamen vorallem auf der Nordinsel haben alle noch Maowrische Namen. Ziemlich typisch Kiwi Neuseeland. Auf der 4 stündigen fahrt brachte uns Keno auch ein paar Maorische Wörter bei. Keno zum Beispiel bedeutet Gefahr und Mana Respekt Angekommen in Tauranga trafen wir noch einen Hamelner, mit dem Keno sich schon vorher verabredet hatte. Kaum zu glauben aber wahr. Drei Hamelner, einer Kölnerin und ein Hannoveraner saßen dort also auf deren Couch mit Toast und Ei und Plauderton übers Leben. Nach so ner stunde mussten wir aber weiter denn etwas ziemlich cooles Stand noch auf dem Tagesprogramm. Wir wollten nämlich noch zur bekannten Hot Water Beach weiter im Norden und das sind nochmal mind 2 Stunden fahrt. Das hat sich aber richtig gelohnt. Zwar kamen wir ein bisschen zu früh an aber das war gut denn so gab s nochmal Campernudeln für alle. Gegen 21 Uhr konnten wir dann runter zum Strand laufen wo schon die ersten Leute ihre Löcher buddelten. Der Boden an diesem Strand ist ganz warm und wenn man ein loch buddelt bei ebbe an gewissen Stellen dann kommt Da richtig heißes Wasser und man badet am Strand und auch garnicht kalt, obwohl es Abends ist. Jule und ich waren vollkommen happy mit einem ausgiebigen Fußbad und Keno buddelte sich einen ganzen Whirlpool wo er sich dann reinlegte. Es wurde immer schwerer in da wieder rauszulocken, aber als der Wind dann doch echt kühl wurde erbarmte er sich und die Fahrt zum nächtlichen Campingplatz ging los. Der war nämlich noch ne Stunde entfernt und es war dunkel und unser Tank ... Nunja der was für eine ganze lange weile am Minimum. Zwischenzeitlich war da die Stimmung auch angespannt weil es einfach ungewiss war ob wir diesen versteckten Campingplatz jemals finden. Die Tanknadel sank und sank, die Kurven auf holprigen Straßen hörten nicht auf aber keine Sicht auf einen Campingplatz. Kleine Zickerreien sind da vorprogrammiert, aber die hielten nur kurz an, weil eig alle im selben Boot oder besser Camper saßen und nur endlich unversehrt ankommen wollten. Und tatsächlich wir errichten den kompliziert gelegenen Campingplatz und da es einfach viel zu spät war um Keno noch sein Zelt aufbauen zu lassen, schlief er bei uns im Camper in der Mitte. Nach diesem aufregenden Abend war die Nacht aber nicht lang, denn am nächsten Tag war geplant dass wir um 14 Uhr den Camper in Auckland abgeben. Um acht Uhr morgens ging das Tankabenteuer weiter und die gut 6 km bis zur nächsten Tankstelle auf holprigen Straßen wurden mit 20 km/h bewältigt und glücklich wurde dann getankt. Nach einem tankstellenfrühstück und einmal um/ausmisten des Campers konnte die letzte Etappe der Strecke auf der Nordinsel problemlos los gehen. Gegen Mittag Kamen wir am Hostel in Auckland an, schmeißten all unseren Krempel in die Eingangshalle des Hostels und brachten dann mit schwerem Herzen unseren Love Bus zurück zur Escape Company in Auckland. Die Vorfreude auf ein richtige Betten war aber groß und eine Pizza später checkten wir ein. Abends hatten wir Glück (Ohjaaa) denn am Hafen von Auckland fand abends eine Freilichtkinonacht statt und gezeigt wurde ein Christmas Film. Mit Popcornbauch fiel das schlafen im 12 Bett Zimmer dann auch nicht mehr schwer am Samstag erkundeten wir vormittags 'skycity' von neuseeland. Die hat nur touristisch leider nicht ganz so viel zu bieten, also durchstöberten wir ein wenig die Geschäfte und schleckten ein Eis am schönen Hafen. Abends war wieder ein Programmpunkt auf der to do liste, denn Coca Cola Neuseeland macht jedes Jahr eine Christmas open Air Show in Auckland wo man umsonst hinkann und ein cooles Konzert genießen kann. Und soviel Glück Wie wir nun manchmal auf dieser reise hatten lag dieses große Event genau an dem Wochenende wo wir unsere letzten Tage in Auckland verbringen. Gegen 18 Uhr liefen wir nach schnellen Abendessen in Richtung Park und da waren dann schon so um die 10.000 Menschen insgesamt. es war also riesig. Eine nette spanische Familie bot uns ein Stückchen von ihrem Platz an, der noch recht nah war an der Bühne. Alles andere hätte man sonst lieber vorm Fernsehen schauen sollen. Zwar kannten wir KEINEN der Stars die da auftaten und ihre Liedchen trällerten, doch es schieben ganz angesagte Teeniestars zu sein, weil die zwischendurch wild neben und herumschrien. Umso dunkler es draußen wurde umso cooler wurden die Acts auf der Bühne. Nach Einem ergreifenden Abschlussfeuerwerk hatte sich Dieser Ausflug richtig gelohnt und man kann es als echt besonderen Abschluss unserer reise sehen. Ein wenig benommen gingen wir zurück ins Hostel, weil wir einfach langsam anfingen zu realisieren das unser Flug in 2 Tagen nicht mehr zu einem weiteren, neuen Ort gehen, sondern nachhause. Definitiv nach Hause zurück. Der nächste Tag war Gefühlswirrwarr ohne Ende und so richtig was gemacht außer alles packen kam nicht zustande. Was noch echt cool war, war der Whirlpool auf der dachterasse des Hostels und bei Sonnenschein mit Weihnachtsmärkte auf Genossen wir dort Sonntagnachmittag die warmen Strahlen auf unserer haut. Die wohl erstmal letzten ... Abends kuschelten Jule und ich uns noch gemeinsam in ein Hostelbett ( Keno las in Julies Bett) und quatschten bei 2 gläsern Wein über die reise. Ließen schöne, lustige, aber auch ernste Momente des Abenteuers Revue passieren und waren wieder einmal erstaunt an wie vielen verschiedenen Orten wir zusammen waren und was damit alles in Verbindung steht. Das ist nämlich eine ganze Menge und wir waren so dankbar dass wir uns damals in Amerika kennengelernt haben und nun die Chance hatten und nutzen solch eine reise anzugehen. Nach unendlich vielen Umarmungen, Lachkrämpfen und Auch stille Minuten begann die vorerst letzte Hostelnacht. Wir beide hatten nicht gut geschlafen, doch 26 Grad und leckerem Frühstück wieder auf der dachterasse ersetze die Müdigkeit. Die Stunden bis zum bestellten Taxi vergingen schneller als erwartet und um drei Uhr verabschiedeten wir uns mit unseren mittlerweile fast platzenden Rucksäcken von Keno. Vorfreude vs. Traurigkeit köpfen gerade in uns. Hier am Flughafen von Auckland. Eine doch ziemlich lange Heimreise beginnt gleich und in gut 48 Stunden umarmen wir die ersten am Flughafen in Düsseldorf. Dort wo die reise vor genau wir Monaten begonnen hat. Unsere Emotionen steigen wahrscheinlich während der Rückreise auf und ab wie die Flugzeuge in die wir steigen. Doch was oben bleibt und für immer gestiegen ist, sind die Erlebnisse, Erfahrungen, die uns auf diesem Abenteuer wieder ein Stück wachsen lassen haben. 4 verschiedene Kontinente, Metropolen und Kleinstädten, verschiedene Meere, Berge und Täler...so viele Orte - Wir sind froh euch so zahlreich und verschieden entdeckt zu haben, jedoch geht es jetzt für jeden von Uns wieder nach Hause. An den Ort der Heimat ❤️

18.12.13 14:58

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